Mittwoch, 23. März 2011

CIOs im Portrait: Hannes Gutmeier, IMMOFINANZ Group: Der IT-Leiter im Spannungsfeld zwischen Technologie und Prozessen


Nachdem Hannes Gutmeier 2004/2005 eine im Sara Lee Konzern beispielhafte SAP Einführung gemeistert hatte übernahm er als IT Leiter der BUWOG Gruppe die Aufgabe, das IT Team neu zu strukturieren und für neue Aufgaben fit zu machen. Im Herbst 2006 wurde im Unternehmen ein umfassendes Optimierungsprojekt gestartet in dessen Rahmen zentrale Geschäftsprozesse gestrafft, die IT-Landschaft komplett modernisiert und eine integrierte Immobiliensoftwarelösung eingeführt wurde. Nachdem auch diese Aufgabe erfolgreich erledigt war, wurde er von Vorstand Daniel Riedl als Head of Group IT in die Konzernzentrale der IMMOFINANZ Group geholt.
Im Frühjahr 2009 Stand Hannes Gutmeier erneut vor der Aufgabe, die IT neu aufzubauen. Im Falle der IMMOFINANZ Group war dabei auch noch eine komplett neue IT-Infrastruktur zu konzipieren und umzusetzen.


„Heute ist meiner Meinung nach, nicht mehr ausschließlich IT Know-How gefragt, sondern es sind vor allem auch die Social-Skills und das Verständnis für die einzelnen Geschäftsfelder eines Unternehmens wichtig“, erklärt Hannes Gutmeier was aus seiner Sicht dafür die Erfolgsfaktoren waren. „Der IT-Leiter muss sich vor allem im Spannungsfeld zwischen IT und den einzelnen Unternehmensbereichen gut bewegen können. Dazu sind Qualifikationen im Bereich Kommunikation, Führung, Projektmanagements sowie ein Gefühl für Prozessmanagement in den Unternehmensgeschäftsfeldern unabdingbar.“ Gutmeier scheut sich daher auch nicht, aktiv Unterstützung der Marketing-Abteilung zu suchen, wenn es um die Kommunikation der IT-Leistung in der Gruppe geht.
Es ist Hannes Gutmeier ein wichtiges Anliegen als CIO eingebunden zu werden, wenn es um Innovationen in den Geschäftsmodellen des Unternehmens geht, damit diese auch IT-technisch integriert und bestens unterstützt werden können. Er sieht seine Rolle als aktiver Teilinitiator für Veränderungen im Unternehmen. Basis dafür ist ein umfassendes Wissen in technischen Belangen sowie ein Gespür für Trends und künftige unternehmensrelevante Entwicklungen im IT-Bereich. „Der IT-Leiter muss sich heute aktiv mit den Unternehmensprozessen auseinander setzen, um so zu erkennen, welche Anforderungen es vom Unternehmen heraus an die IT gibt.“
Der CIO ist in der Regel nicht Teil des Geschäftsprozesses der analysiert und verändert wird. Das ermöglicht es ihm, führt Gutmeier weiter aus, speziell bei bereichsübergreifenden Prozessen als Vermittler und Kommunikator aufzutreten und so für eine optimale IT- und Prozesslösung im Unternehmen zu sorgen.

Gutmeier sieht einige Entwicklungen, die den CIO in Zukunft stark betreffen werden und seine Aufgaben und Rolle im Unternehmen noch weiter verändern werden. Seiner Meinung nach wird der CIO in der Zukunft noch intensiver in die Geschäftsprozesse eingebunden werden. Zudem wird sich der CIO auch vielmehr mit "social network" und "cloud" auseinander setzen müssen.

Der gelungene Aufbau einer neuen IT-Abteilung in der IMMOFINANZ Group, in einem stark veränderlichen Umfeld, dass sich durch laufende Gesellschafts- Käufe und Verkäufe auszeichnet, und sein Fokus auf Unternehmensziele und Geschäftsprozesse machen Gutmeier zu einen der Top-CIOs 2011 und zu einem aussichtsreichen Kandidaten für den CIO Award. www.cioaward.at

Donnerstag, 17. März 2011

Innovationen und Prozesse als CIO Kern-Aufgabe


Aufgaben verändern sich heute so rasch wie Geschäftsmodelle und Technologie-Anforderungen! Während der CIO früher Herr über Infrastruktur und Technologie war, rücken nunmehr Geschäftsprozesse und Innovation in den Vordergrund. Anton Leitner leitet die IT-Geschicke der NÖM. Als eine der innovativsten Molkereien Europas setzt die NÖM besonders auf Neu- und Weiterentwicklung ihrer Produkte, sowie auf Expansion in Europa.

So wie sich die Anforderungen an die IT weiterentwickelt haben, haben sich auch die Kernaufgaben des CIO innerhalb der letzten 5 Jahre stark gewandelt. Anton Leitner setzt seine Schwerpunkte bei der Integration von IT und Produktionsanlagen (MES), Collaborative Szenarien mit Kunden (EDI,VMI) und Lieferanten, Governance, Security, sowie beim IKS und Risikomanagement. Er sieht seine Position im Unternehmen als Integrator und Business-Enabler, der die gesamte Unternehmensprozesslandschaft überblickt und innovative Prozesse vorantreibt. Dementsprechend ist es ihm auch wichtig, das Image der IT zu im Unternehmen zu verändern. „Weg vom reinen Infrastruktur- und Technikprovider, weg vom blassen Technik-Guru der Tag und Nacht im Bunker die Großrechenanlage bewacht hin zum wirklichen IT-Manager“. Diese Rolle kann der CIO aber nur wahrnehmen, wenn er es auch schafft, sich im Unternehmen entsprechend zu positionieren.

Anton Leitner setzt den Schwerpunkt in seiner Rolle als CIO beim Managen und Optimieren der internen Prozesse, zu Mal der CIO nicht der primäre Owner von Prozessen ist und somit in diese nicht operativ involviert ist. „In seiner abteilungsübergreifenden Rolle sowie auf Grund des tiefen Prozess-Know-hows, ist er am Besten in der Lage, das Optimum für das gesamte Unternehmen zu finden.“

Diesen Aufgaben gerecht zu werden erfordert von der IT die klassischen Aufgaben soweit zu optimieren, dass ausreichend Zeit und Ressourcen für Strategie und Innovationen zur Verfügung stehen. Für die tägliche Arbeit bedeutet das strenges Fokussieren und Priorisieren, denn nur so bleibt genügend Zeit.

Gerade in einem Produktionsbetrieb, der auf stetige Weiterentwicklung des Produktportfolios wert legt, und europaweit expandiert, ist eine strategisch positionierte IT-Abteilung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Als Business-Enabler positioniert sich Leitner, der die Unternehmensstrategie mit geeigneten IT Lösungen umsetzt und dabei unter hohen Governance Anforderungen die Prozesslandschaft modelliert und Innovationen ermöglicht. Als Kernqualifikationen für den CIO sieht Leitner dementsprechend neben Führungs- und Kommunikations-Skills vor allem Know-how im Prozess-Design und im Prozess-Management.

Anton Leitner leistet als CIO einen massiven Beitrag zur Innovationskraft der NÖM. Er ist einer der Nominierten und aussichtsreicher Kandidat für den CIO Award 2011 und die Auszeichnung „Top-IT-Manager des Jahres“. Details zum von Computerwelt und Confare initiierten Award finden Sie auf www.cioaward.at

Donnerstag, 10. März 2011

Wolfgang Galler, Energie Steiermark AG – IT-Governance als Bindeglied zwischen Unternehmens- und IT-Strategie



Wolfgang Galler ist für die IT/TK-Belange der Energie Steiermark AG verantwortlich. In einem aufwendigen Projekt wurde ein IT-Governance Prozess entwickelt, der ein stimmiges Zusammenspiel zwischen IT- und Unternehmenszielen garantieren soll. Dass die Mitarbeiter Entscheidungen und Erfolge mittragen macht die E-IT zu einem besonders schlagkräftigen Innovationstreiber und Wolfgang Galler zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Auszeichnung als „IT-Manager des Jahres“.

Wolfgang Galler ist seit 2008 bei der Energie Steiermark als „Leiter Konzern-Informationstechnologie“ für die gesamte IT und Telekommunikation und das externe Telekommunikationsgeschäft verantwortlich. Sein Ziel ist es die E-IT mit vielen gezielten Maßnahmen in Richtung „Business-Enabler“ zu entwickeln. Die E-IT soll die optimalen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens und der wesentlichen Unternehmensprozesse schaffen. Dadurch hat sich auch das interne Rollenbild des IT-Leiters vom klassischen IT-Infrastruktur-Manager hin zum „Business-Enabler“, „Prozess-„ und „Beziehungsmanager“ gewandelt.

Dieser Wandel stellt hohe Ansprüchen an die Führungs- und Sozial-Kompetenz des IT-Leiters. „Wir verlassen damit den klassischen Weg der Lieferanten-Kunden-Beziehung.“, beschreibt Galler die Tragweite der neuen Ausrichtung. „In der Rolle eines “IT-Leiters“ muss man nicht nur darauf achten IT-Prozesse zu verwalten und entsprechende Ergebnisse zu erbringen, sondern vielmehr darauf die eigene Führungs- und Sozialkompetenz ständig weiterzuentwickeln um dadurch in optimaler Weise MitarbeiterInnen zu führen und optimale Beziehungen zum Business zu pflegen bzw. aufzubauen.“

Gerade in der IT werden Qualifikationen wie Führungs- und Sozialkompetenz aber oft sträflich unterschätzt. Damit diese nicht zu kurz kommen setzt Galler auf regelmäßige Schulungen des Führungsstabes und der MitarbeiterInnen.

Prozesse und Technologie sind wichtig, aber als seine wichtigste Aufgabe sieht Wolfgang Galler die Arbeit mit seinen Mitarbeitern und den IT-Anwendern: „Es sind die Menschen, die ausschlaggebend sind, dass wir, die IT, und das Unternehmen die Ziele erreichen.“ Seine Mitarbeiter sollen daher sowohl an Entscheidungen als auch an Erfolgen gleichermaßen teilhaben können, so dass die Ziele auch gemeinsam erreicht werden.

Die E-IT der Energie Steiermark ist also als schlagkräftiges Team aufgestellt und kann so bei der Einführung neuer Geschäftsmodelle und Innovationen eine wesentliche Rolle spielen. Direkt dem Konzern-Vorstand unterstellt wird Galler von Anfang an eingebunden wenn es um weitreichende strategische Entscheidungen geht.

Um die Ausrichtung der IT an den Unternehmenszielen zu gewährleisten hat die E-IT der Energie Steiermark die IT-Governance als Prozess eingeführt und ein „Leitbild der Konzern-IT“ entwickelt. Ein „IT-Strategiekreis“ stellt sicher, dass die IT-Strategie regelmäßig an die Konzern-Strategie angepasst wird und notwendige Schritte in Richtung der IT-Standards, IT-Masterpläne, Rentabilität, Budgetierung, Mittelfristplanung und der Umsetzung von Anforderungen unternommen werden. Ein umfassendes IT-Controlling auf Basis einer Balanced Score Card wurde eingeführt, so dass neben dem IT-Budget auch andere wesentliche KPI’s für den IT-Betrieb überwacht werden können.

Auf dem Confare CIO & IT-Manager Summit erzählt Wolfgang Galler über die Erfolgsfaktoren des IT-Governance Projektes. Er freut sich über die Nominierung zum CIO Award: „Durch die Verleihung des CIO Award wird der IT generell und der Rolle des CIO’s oder IT-Leiters im Speziellen, ein hoher Stellenwert sowie eine große Aufmerksamkeit eingeräumt. Daraus entwickelt sich ein besseres Verständnis für die Arbeit der IT und deren Verantwortlichen und die Notwendigkeit der IT-Prozesse und IT-Infrastruktur.“

Details und Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie auf www.cioaward.at